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Engineering Outsourcing sinnvoll?

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Hallo Zusammen,

warum wird ausgerechnet in so Bereichen wie Entwicklung sowohl im Bereich Software als auch Elektrik als auch Mechanik so sehr outgesourct? Damit ist sowohl die ganze Leiharbeit als auch das Abgeben ganzer Aufgaben an externe Dienstleister.

Ist das wirklich am Ende unterm Strich rentabel, einen so sensiblen Bereich abzugeben und werden aus der Managementabteilung auch wirklich alle Nachteile irgendwie in der Kalkulation als Faktoren mit einberechnet? Würde gerne mal die BWLer Seite solch einer Entscheidung hören.

Ich beobachte da nämlich riesige Nachteile, die sich auch auf die Gemüter der Entwickler schlagen. Das sind folgende:

  • Die Entwicklung ist das Herz eines Unternehmens. Entscheidungen und Arbeitsqualität in dem Bereich hat eine immense Auswirkung auf den Umsatz, da sich jede Entscheidung über zig tausende Produkte streckt. Gute Arbeit in frühen Phasen der Wertschöpfungskette sind absolut wichtig.
  • Outsourcing sorgt für sehr hohe Fluktuationen. Leute sind meist nicht aus freien Willen beim Dienstleister und hauen schnell wieder ab, wenn sie was besseres haben. Daraus resultieren:
  • Fehlende Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen. Man muss für das Ergebnis nicht wirklich geradestehen, wenn man bald weg ist und schlechte Bezahlung sorgt für Gleichgültigkeit.
  • Aufgaben und das Umfeld in einer Entwicklung sind komplex. Vieles basiert auf Erfahrung. neue Leute werden immer wieder Fehler machen, die alte Leute schon kennen. Das kostet Geld. Einarbeitung ist auch nicht so schnell erledigt, wie etwas im Lager oder Produktion mit festen Schritten. Das kostet Kapazitäten auf beiden Seiten
  • Viel Abstimmung notwendig, da externe Büros oftmals sehr viele Fehler einbauen oder es anders gestalten als die Internen sich gewünscht haben. Das Sorgt für Verluste aufgrund von Meetings und weil mehr Schleifen gefahren werden.
  • Bei Dienstleistern arbeiten tendenziell eher unerfahrene und junge Leute. Die sind nicht so produktiv wie erfahrenere und machen mehr Fehler.
  • Gute Produkte leben von Entwicklern, die sehr genau wissen was sie es tun und wie sie es kosteneffizient tun. Innovation (auch im sehr kleinen Format) wird so vermieden.

All das wird noch besonders auf die Spitze getrieben, wenn das Ganze nach Ostasien abgegeben wird. Wobei da manch einer noch so argumentiert, dass man so viel eingespart hat, dass diese ganzen Verluste durch Mehreinsatz ausgeglichen werden.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass in diesem Land kein Risiko eingegangen werden will. Bloß keine spannenden Entwicklungsprojekte in neuen Bereichen großziehen und Geld in die Hand nehmen. Die USA ist da irgendwie ganz anders. Dort verdienen Leute in dem Bereich sehr viel Geld und arbeiten zusammen an neuen Produkten in neuen Branchen mit denen sie große Marktanteile gewinnen. Z.B. Tesla und die E-Mobilität und der Software.

Wie betrachtet ihr das Ganze? Überwiegen die Vorteile mit der Flexibilität, dass man in Tiefphasen weniger Mitarbeiter hat und die gesenkten Kosten meine genannten Nachteile? Haben die Entscheider einfach keine Ahnung wie das Tagesgeschäft in den Bereichen abläuft und leidet?

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Ein Grund unter vielen, den ich selbst beobachte, ist der Einkauf (auch Outsourcing) von Know-how. Wenn eine Komponente sich nicht wirtschaftlich lohnt langfristig selbst aufzubauen. Dann kauft man diese ein. Einfaches Beispiel ist die Zusammenführung/Integration von Systemen. Endkunde entscheidet sich z.B. für zwei Hersteller die im Verbund die beste Lösung liefern. Jedoch bietet keiner der Hersteller eine Integration beider an. Dann wird extern irgendjemand eingekauft, der das macht.

Da der Preis eine Rolle spielt und man sich im worst case für den günstigsten entscheidet, der das im nachhinein versemmelt, treten schlussendlich Komplikationen auf. Daher sucht man jemanden seines Vertrauens, der ähnliche Projekte schon mal realisiert hat. Hat die externe Partei einen Fuß in der Firma durch erfolgreiche abgeschlossene Projekte, wird der Auftraggeber langfristig auf diese setzen.

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 08.11.2024:

Ein Grund unter vielen, den ich selbst beobachte, ist der Einkauf (auch Outsourcing) von Know-how. Wenn eine Komponente sich nicht wirtschaftlich lohnt langfristig selbst aufzubauen. Dann kauft man diese ein. Einfaches Beispiel ist die Zusammenführung/Integration von Systemen. Endkunde entscheidet sich z.B. für zwei Hersteller die im Verbund die beste Lösung liefern. Jedoch bietet keiner der Hersteller eine Integration beider an. Dann wird extern irgendjemand eingekauft, der das macht.

Da der Preis eine Rolle spielt und man sich im worst case für den günstigsten entscheidet, der das im nachhinein versemmelt, treten schlussendlich Komplikationen auf. Daher sucht man jemanden seines Vertrauens, der ähnliche Projekte schon mal realisiert hat. Hat die externe Partei einen Fuß in der Firma durch erfolgreiche abgeschlossene Projekte, wird der Auftraggeber langfristig auf diese setzen.

Das ist tatsächlich ein Fall, den ich verstehen kann. Outsourcing da, wo man Expertise von außerhalb braucht, weil es jemand besser oder effizienter kann, ist komplett nachvollziehbar.
Mir geht es um den viel breiteren Fall. Eben dass man andere Dinge machen lässt, die man theoretisch besser kann, rein um die gleiche Arbeit vermeintlich billiger machen zu lassen und um kein Personal aufbauen zu müssen.

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EnsOfSteel

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Das ist doch ein bekanntes Phänomen. Vielen Entscheidungsträgern fehlt es an Weitsicht für eine langfristig strategische Planung. Stichwort Shareholder versus Stakeholder. Es geht nur noch um kurzfristige oberflächliche Profitmaximierung. Was in ein paar Jahren passiert, ist egal, denn nach mir die Sintflut.

Viele Führungskräfte schauen sich das bei der Poltik ab. Dort geht es auch nur um kurzfristige Beliebtheit höchstens bis zur nächsten Wahl. Was danach kommt, kann ja der Nachfolger ausbaden.

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Ich bin Wirtschaftsing, habe also irgendwo ein Herz für beide Welten. Paar lose, ungeordnete Gedanken:

  • Ein Aspekt, abseits der bösen bösen Profitgier, ist die schlichte Berechenbarkeit. Ich bin absolut bei dir dass es ein Risiko darstellt Kernfunktionen wie die Entwicklung mittels Outsourcing zu vergünstigen. Aber wie quantifizierst du das? Das Outsourcing kann man recht einfach gegenrechnen. Das würde ich nicht unterschätzen. Ein gutes Beispiel, in einem anderen Bereich, ist das Thema Cloud Computing. Jeder weiß dass es ein Risiko ist dass man sich von wenigen Unternehmen abhängig macht etc. aber das kannst du nur "weich" bewerten.

  • Weiter würde ich immer anschauen WAS GENAU outgesourced wird. Auch in einem Entwicklungsprozess gibt es solche und solche Aufgaben. Nehmen wir mal AI als Beispiel. Ja, da arbeiten extrem hochqualifizierte Leute bei den großen Tech-Firmen direkt und entwickeln hochkomplexe Produkte. Das wird nicht "nach außen" gegeben. Der Teilprozess des Data-Labelings wird outgesourced. (Also bspw. angeben was auf Bildern zu sehen ist die als Trainingsgrundlage verwendet wird) Dazu gibt es diverse Artikel.

  • Für Deutschland würde ich noch was zusätzliches mit anführen: Wir entwickeln wenig "neues neues" wenn du verstehst. Bsp. VW, unabhängig davon was man von der aktuellen Situation hält etc. Die Firma optimiert die wirtschaftliche Verwertung von vorhandener Technologie. Wozu dann in riskante Neuentwicklungen investieren? Und für ein Unternehmen in solch einem Reifegrad KANN es Sinn machen durch derartige Maßnahmen die Kosten zu senken.

Ich sage übrigens nicht dass ich das alles super finde o.Ä. Ich versuche nur die Realität (wie ich sie wahrnehme) zu beschreiben.

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Ja, das ganze ergibt absolut keinen Sinn. Nahezu alle Unternehmen die starken Wachstum haben, haben alle ausschließlich Festangestellte und meistens auch kein Home-Office. Ich habe auch noch nie erlebt ,dass eine Finanzierungsgrunde egal in welcher höhe genutzt worden ist um Berater oder Ingenieurdienstleister zu beauftragen. Bei jeden Großkonzern oder dem Staat absolute Selbstverständlichkeit. Wenn die Ingenieurdienstleister so großartig effektiv wären, würde je Airbus Space einfach Ferchau beauftragen einen Starship Konkurenten günstiger zu entwickeln, passiert aber nie

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Bei Tesla wurde ein komplett neues ERP System in 4 Monaten von 25 Personen entwickelt. Externe Dienstleister gemeinsam mit tausenden internen Angestellten, schaffen nach Jahren kein SAP zum laufen zu bringen, welches bereits dutzende tausende mal vorher implementiert worden ist.

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

  • Weiter würde ich immer anschauen WAS GENAU outgesourced wird. Auch in einem Entwicklungsprozess gibt es solche und solche Aufgaben. Nehmen wir mal AI als Beispiel. Ja, da arbeiten extrem hochqualifizierte Leute bei den großen Tech-Firmen direkt und entwickeln hochkomplexe Produkte. Das wird nicht "nach außen" gegeben. Der Teilprozess des Data-Labelings wird outgesourced. (Also bspw. angeben was auf Bildern zu sehen ist die als Trainingsgrundlage verwendet wird) Dazu gibt es diverse Artikel.

  • Für Deutschland würde ich noch was zusätzliches mit anführen: Wir entwickeln wenig "neues neues" wenn du verstehst. Bsp. VW, unabhängig davon was man von der aktuellen Situation hält etc. Die Firma optimiert die wirtschaftliche Verwertung von vorhandener Technologie. Wozu dann in riskante Neuentwicklungen investieren? Und für ein Unternehmen in solch einem Reifegrad KANN es Sinn machen durch derartige Maßnahmen die Kosten zu senken.

Das ist aber mMn eine eher neue Entwicklung. VW hatte schon riesige Entwicklungsausgaben im Bereich Verbrennungsmotor und hatte auch viele Patente und Eigenentwicklungen. Man hat dann eben die Innovationen in den heutzutage wichtigen Themen (Software, Autonomes Fahren etc) verschlafen und gleichzeitig teure Entwicklungskapazität im Konzern abgebaut und teilweise durch billigere Entwicklungsdienstleistungen ersetzt (siehe Bertrand, IAV,Brunel... wo heute der großteil der Ings arbeitet). Mmn hat sich ausserdem, wie oben auch schon geschrieben wurde, ein Mentalitätswandel vollzogen. Weg davon, getrieben zu sein, ein gutes Produkt zu bauen, was Leute gerne kaufen, hinzu einem unflexiblen Prozesskoloss in dem man nur noch versucht Prozessgetrieben irgendwelche Kennzahlen zu optimieren - meiner Meinung nach der Untergang jeder Innovativen Firma.

Wenn man sich die erfolgreichen Techkonzerne anschaut, machen die soetwas im übrigen genau nicht. Die Forschungsausgaben von Gooogle und Co sind exorbitant hoch. So hoch, dass in anderen Bereichen sogar gemeckert wird, warum Google jetzt Protein-synthese macht mit extrem teuren Forschungsteams. Der Unterschied zu Deutschland ist eben, dass sich im Valley (zum Glück) die Technikliebhaber durchgesetzt haben. In Deutschland haben sich die Prozess-Bürokraten und Politiker durchgesetzt, die denken, dass man Forschung und Innovation erfolgreich mit dem Füllen von Excelllisten steuern kann.

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Dante

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Meiner Beobachtung nach ist das ganze Thema oft von den BWLern getrieben (gut von wem auch sonst).

Wenn man die reinen Zahlen betrachtet macht es Sinn. Damit reduziert man die sicht- und trackbaren (!) IT-Kosten. Gleichzeitig baut man sich jedoch in anderen Bereichen neue Kosten auf (Providersteuerung, Qualitätsmanagement des gelieferten, Verfassen der Anforderungen usw. ). Insbesondere steigert man massiv den nicht sichtbaren Kommunikationsaufwand und die Anforderungen an die Organisation und verlagert so die Kosten ins nicht messbare.

Ziel erreicht, IT Kosten sind runter. Know How ist verloren und die Gesamtorganisation ineffizienter. Es hat schon seinen Grund warum die ganze Outsourcing Welle in 00er Jahren gescheitert ist und es keine relevante Tech aus Europa gibt (und nein SAP zähle ich nicht darunter). Aber jede Generation an Managern bekommt die Chance die gleichen Fehler zu machen.

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Einige Unternehmen schaffen es schlicht nicht, aber im Normalfall ist es schlicht kurzfristiges Denken und falsche Anreize. Da werden eben für die Quartalszahlen oder Boni die Kosten kurzfristig gesenkt und am Ende hat ein anderer den Salat.

Sieht man doch auch gut in der Automobilindustrie, da war das Outsourcing von Batterietechnologie und Software auch ein großer Fehler auf die lange Frist. Wenn deine Ingenieure nur noch am Steuern von Externen sind, dann bauen die sicher kein Know-How auf.

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

In der grundsätzlichen Aussage korrekt (das mit dem Know-How), Batterien ist aber kein gutes Beispiel. Diese woanders zu fertigen ist einfach billiger. Hat diverse Gründe.

WiWi Gast schrieb am 09.11.2024:

Einige Unternehmen schaffen es schlicht nicht, aber im Normalfall ist es schlicht kurzfristiges Denken und falsche Anreize. Da werden eben für die Quartalszahlen oder Boni die Kosten kurzfristig gesenkt und am Ende hat ein anderer den Salat.

Sieht man doch auch gut in der Automobilindustrie, da war das Outsourcing von Batterietechnologie und Software auch ein großer Fehler auf die lange Frist. Wenn deine Ingenieure nur noch am Steuern von Externen sind, dann bauen die sicher kein Know-How auf.

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WiWi Gast

Engineering Outsourcing sinnvoll?

Dann sehen wir das hier tatsächlich recht ähnlich. Wieso kriegen das dann die hochbezahlten Manager nicht hin?
Also in der IT ist das auch ein sehr starkes Problem.

Das mit dem Know-How-Verlust habe ich außerdem auch vergessen zu erwähnen.
Dadurch, dass man es andere machen lässt, sammelt man als OEM nicht gerade selber die Erfahrung, auf der man aufbauen kann, sondern irgendein Frischling beim Dienstleister, der dann eh wieder weg ist. Dadurch fließt Know-How permanent ab und wird vor allem auch anderen Firmen zugänglich. Diese müssen sich es nicht mühsam erarbeiten, sondern profitieren davon, dass Dienstleister mehrere Kunden haben und auch z.B. Zulieferer ihr eigenes Know-How aufbauen können. Wenn sie dann noch einer von wenigen mit diesem Wissen sind, können sie sehr gut die Preise anziehen und eine Abhängigkeit schaffen, was dem OEM hintenrum Geld kosten und der Konkurrenz Zugang zur Technologie geben kann.

Gewisse sehr einfache repetitive Aufgaben kann man sehr gut abgeben, das stimmt.
Aber selbst bei so etwas wie die Konstruktion, die immer heruntergespielt wird, ist der Einfluss immens.
Jeder Neuling, jemand ohne viel Ahnung oder jemanden, der sich nicht viel Mühe gibt, kann dir irgendwas im CAD hinzimmern, das die Funktion erfüllt. In dem Bereich machen jedoch so viele kleine tägliche Entscheidungen, die in wenigen Minuten getroffen werden, so viel aus. Ihr würdet erstaunt sein, welche minimalen Unterschiede die Preise verdoppeln können. Das geschieht auch sehr oft.
Wenn sich das jetzt durch diverse Teile zieht, werden die Herstellkosten so viel teurer als notwendig, was bei 100.000 gebauten Maschinen am Ende extrem viel ausmacht.

Aber gerade dieser Bereich wird oft als als Aufgabe gesehen, die man gerne an wen anders abgibt.

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