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Berufseinstieg: Wo & WieNotenschnitt

lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

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WiWi Gast

lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Nachdem ich in diesem Forum eine Menge Selbstdarstellungen von High-Potentials lesen durfte, gewinne ich zunehmende den Eindruck ohne

  • zwei oder mehr (Internationale-)Praktika bei DAX/F500-Unternehmen,
  • Auslandssemester/ -studium
  • und 1,x Abschluss sollte man sich das Geld für Bewerbungen besser sparen.

Ja, ich provoziere!

Um einmal auch Fakten zu liefern:
Laut einer Studie des Wisschenschaftsrates (man suche auf deren Homepage Drs. 7769-07) aus dem Jahr 2007, mit Zahlen von 2005, erhielt der

  • Durchschnitts-Diplom-Betriebswirt eine 2,15.
  • Volkswirte schnitten mit 2,13 etwas besser ab,
  • Wiwis etwas schlechter (2,19).

Insgesamt 59% mit gut, 35% mit befriedigen. Große Notenunterschiede zwischen FH und Uni gibt es laut Studie übrigens nicht (2,15 vs. 2,12; 2,13 vs. 2,33; 2,19 vs 2,16 [Uni vs. FH]).

Die Differenzen lassen sich vor allem zwischen den Hochschulen beobachten. Zur Veranschaulichung kurz die Extreme und ein paar Unis dazwischen:

  • WHU 1,59;
  • TU München 1,89;
  • Uni Mannheim 2,06;
  • Uni Frankfurt aM 2,16;
  • Uni Köln 2,33;
  • Uni Regensburg 2,54.

Ich möchte mit den Zahlen nicht sagen, dass die Uni München leichter ist als die Uni Köln. Vielleicht sind ja Studenten oder Studienverhältnisse besser. Man weiß es nicht. Also bitte keine Diskussionen über das Ausbildungsniveau.

Mir stellt sich nur die Frage:

  • WO BLEIBT DER DURCHSCHNITT?
  • Was wurde aus der Mehrheit ohne perfekten Lebenslauf und Top-Abschluss?

All ihr durchschnittlichen Leute da draußen meldet euch, schreibt wie ihr den Berufseinstieg geschafft habt und wie seitdem die Karriere läuft!

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

in meinen augen hat fast jeder bis zum ende seines studiums etwas besonderes, dass ihn abhebt. somit ist wiederrum fast jeder durchschnitt:
bsp: top noten, ausland, viele praktika, gute praktika, ehrenamt, werkstudent...
eines oder mehrerer dieser kriterien erfüllt doch irgendwie jeder wenn man in der vorlesung nach rechts und links schaut...der rest wird im lebenslauf geschmückt und fertig ist der high potential

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Bin in der Krise fertig geworden (Diplom-Abschluss mit 1.9, Uni) und habe mir den A... aufgerissen, um eine Einstiegsposition zu finden. Komme aus einer Arbeiterfamilie und bin der 1. Akademiker dort, keine Connections zu Firmen und Personalern.
Nach 115 Bewerbungen und 11 Monaten Hartz IV habe ich eine befristete Stelle (1 Jahr) als wiss. MA einer Uni bekommen (keine Promotionsstelle), die definitiv nicht verlängert wird. Dann geht die Sucherei von vorne los. Echt frustierend!

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Also was die Aussage mit den Durschnittsnoten betrifft, kann ich nur sagen, dass an unserer Uni niiiiieee im Leben eine Durchschnittsnote von 2,13 erreicht wird. Ich kenne die meisten Kommilitonen und der beste, den ich kenne, hat eine Note von 2,2 oder so. Aber über 60% der Studenten liegen schlechter als 2,7. Ich weiß wirklich nicht, wie man auf so dumme Statistiken kommt (das war nicht gegen dich gerichtet, sondern gegen die Statistikhersteller).

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

vllt haben durschnittliche Studenten einfach was besseres zu tun als sich in Foren herumzutreiben und über Karriere zu diskutieren. Meiner Erfahrung nach sind die karrieregeilen Studenten meist etwas besser, da sie mehr prioritäten auf das lernen setzen und sich mehr Gedanken über Karriere machen und wie man sie erreicht.
Durchschnittliche Studenten machen sich oft wenig Gedanken über Karriere, da sie andere Proritäten wie z.B. Familie, Freunde, Hobbies usw. haben.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Nicht mitm goldenen Löffel im Mund geboren, Ausbildung gemacht, solange dahoam gewohnt, geschuftet, hochgearbeitet, Firma geleitet, DANN studiert, DANN ins Consulting, dann an internationale Eliteunis und rund um die Welt gejettet, dann festgestellt, dass "oben" viel zu viele Idioten in Führungspositionen Grabenkämpfe und Intrigen betreiben und von Klappe haltenden Mitläufern dabei unterstützt werden und mich dann selbständig gemacht.

Und dabei nie vergessen zu lachen bitte! (wenn auch durchaus ernst gemeint)

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Bin mit einem durchschnittlichen Abschluss an einer eher unbekannten Uni vor 4 Monaten bei einer Big4 eingestiegen. Hatte zudem kaum relevante Praxiserfahrung, jedoch passende Schwerpunkte.

Habe im Job bisher keine fachlichen Probleme gehabt. Bin insgesamt sehr zufrieden. Arbeite allerdings nicht in Deutschland, habe mich dort ein halbes Jahr vergeblich beworben.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

ich denke, die durchschnittlichen abschlussnoten fallen so gut aus, da in der erhebung nur diplomer berücksichtigt wurden. bachelor müssen alle grundlagenfächer mit in den abschluss einbringen. im diplom vilen diese dinge unter das vordiplom.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Ich bin der Inbegriff des Durchschnitts: Abi mit 2,8, kaufmännische Ausbildung, BWL-Studium an FH mit 2,4 abgeschlossen (davor ein Auslandssemester und ein Auslandspraktikum). Hatte nach dem Studium vor 6 Jahren das Glück bei einer Big4-Gesellschaft in der Assurance beginnen zu können. Dort bin ich heute noch und verdiene ca. 64k-67k im Jahr. Bin insgesamt zufrieden. Gehalt könnte besser sein, aber auch schlechter.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Nein, Du lügst. Der Markt ist einfach zu hart.
Hätte ich doch nur Jura oder Medizin gemacht.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Die Frage ist falsch gestellt, da nicht der Durchschnitt das Problem hat sondern alles, was unter dem Durchschnitt liegt!

Ich habe ein unterdurchschnittliches 3-erAbi, ein unterdurchschnittliches 3er-BWL-Vordiplom und ein unterdurchschnittliches 3er-BWL-Diplom (16 Semester) und sonst nichts vorzuweisen. Über zeitverschwendende Zeitarbeit in Firmen, die nicht eingestellt sondern rausgeschmissen haben, bin ich jetzt in einer Firma gelandet, die meine Qualitäten erkannt hat und mich übernimmt. Für das Doppelte des Zeitarbeitshungerlohns. Pikanterweise hatte ich mich vor Jahren dort schon einmal beworben direkt nach dem Studium und wurde natürlich nicht einmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Fazit: Es dauert, abr es klappt.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

nach dem studium fängt das berufsleben erst an. neues system neues glück, neue maßstäbe. immer das gleiche der sandkastenkönig muss in der grundschule wieder bei 0 anfangen, dann auf dem gymnasium, das abi ist nur die eintrittskarte zur uni und genauso ist der hochschulabschluss nur eine abschnittsmessung die beweist, dass man sich -gemessen an den maßstäben dieses systems- gut oder schlecht angepasst hat.
für den berufseintritt ist es unbestreitbar förderlich bessere als schlechtere noten zu haben, für den beruflichen erfolg der dann kommenden 40+ jahre ist es völlig unbedeutend. es kommt darauf an dann netzwerke aufzubauen, erfahrungen zu machen aus fehlern zu lernen und messbare geschäftserfolge zu erzielen.
viele absolventen meinen mit dem abschluss bereits am ende der geschichte zu stehen. top abschluss = ticket ins glück bis zur rente und mittelprächtig bis schlecht =ewiger loser,hartz IV. man kann aus jeder situation und position was machen und diese genauso schnell verlieren wenn man nicht ständig dranbleibt. das berufsleben ist ein marathonlauf über jahrzente, da ist einstiegsgehalt und position nur ein relativ unbedeutender faktor, wenn man langen atem beweist und immer gelegenheiten nutzt überholt man einige der "einstiegskönige". ein managerlein lebensmitteleinzelhandel mit einstieg 4000-5000 ist später nicht unbedingt besser dran als einer der eine befristete teilzeitstelle als wissenschaftl. mitarbeiter antritt. wenn sich der erste nicht weiterentwickelt und in ein paar jahren merkt, dass er in diesem job kaum entwicklungsmöglichkeiten bestehen und der zweite seine chancen nutzt kontakte zu knüpfen und sich zum spezialisten für praktische themen und probleme entwickelt.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Ich finde es schade, dass es immer mehr nur auf den passenden "Stallgeruch" (Vitamin B, Habitus etc.) ankommt, anstatt auf wirkliche Kompetenz.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

naja die meisten habe halt nicht begirffen das für 80% der BWLer auf Sachbearbeiterebene Schluss ist, es können halt nicht alle Häuptling sein

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Benutzer

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Mittelmäßiger Diplom-Ökonom (Note: 2,28), zu lang studiert (12 Semester), kein Ausland, unattraktive Schwerpunkte, 3 Praktika über insgesamt 12 Monate (davon 6 Monate in einer M&A Bouqtique). Abschluss offiziell im September 2009, auf der Suche seit Juli 2009. Seitdem 6 Monate Praktikum gemacht, 3 Monate Projektarbeit an der Uni, sonst arbeitslos und keine Aussicht auf Besserung. In der ganzen Zeit ein Vorstellungsgespräch und ein Telefoninterview. Sonst nur Absagen. ARGE Dauerkunde. Yeah!

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Ich bin ein sehr durchschnittlicher Student gewesen.
Beim ersten Job in der Probezeit geflogen, da das Unternehmen pleite ging (Krise). Nach etlichen Monaten in einer unbekannten Stellenbörse eine befristete Tätigkeit für zunächst 6 Monate gefunden (da Konkurrenz entsprechend gering), die jetzt dann auf ein Jahr verlängert wurde. Dann gehts wieder von vorne los...

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

diesen durchschnitt mit 2,1 halte ich auch für ein gerücht. oder gibt es soviele unis, welche die noten derart verschenken?
bei mir im master sind klausurendurchschnitte von 3,2 - 3,8 an der tagesordnung. keine ahnung wie man dann auf 2,1 kommen soll.

und zur ursprünglichen frage. mit entsprechenden schwerpunkten kann mans einfach bei den big4 oder anderen wps versuchen, die stellen immer noch ein wie verrückt.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Solche Aussagen kommen meist von denjenigen, die in der Hochschule keinen guten Abschluss hingelegt haben (Bitte nicht persönlich nehmen). Es dürfte wohl für den Großteil der Absolventen nicht Vitamin B für den Berufseinstieg verantwortlich sein. Wenn ich eine Bewerbermappe auf den Tisch bekomme, dann schau ich mir nunmal seine bisherigen Leistungen an. Bei Absolventen gibts da außer Noten nichts bewertungsrelevantes und irgendwo muss ja nun der Bewertungsmaßstab gesetzt werden. Man kann schlecht verlangen, alle zum Gespräch einzuladen und alle einzustellen um dann in einer Probezeit den geeigneten Kandidaten herauszufiltern.

Lounge Gast schrieb:

Ich finde es schade, dass es immer mehr nur auf den passenden
"Stallgeruch" (Vitamin B, Habitus etc.) ankommt,
anstatt auf wirkliche Kompetenz.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Käse. Erzähl das mal den Leuten mit Migrationshintergrund, die z.T. unter den Top 10% Jahrgangsbesten liegen und dennoch nach über 100 Bewerbungen kein Land sehen. Peter Schmitz, Sohn des bekannten Herrn Schmitz von der Firma XY oder aus der Partei Z, findet dagegen mit seinem 3,x Abschluss und Endlosstudium auf Anhieb einen gut vergüteten Festvertrag. Zufälle gibts, was?

Hier im Forum gab es ja auch schon einige Threads dazu.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

immer dieser Migrationshintergrund :)

Diese Leute werden in Deitschland nicht benachteiligt, eher umgekehrt: Stipendien, Quoten im öffentlichen Dienst usw.
Was wollt ihr noch???

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Wollen wir ernsthaft Randextrema betrachten? Ich dachte es geht hier um die breite Masse? Na wenn wir nun schon Randextrema raussuchen um die Situation treffend zu beschreiben, dann steigt der BWLer wohl im Schnitt bei McK oder BCG oder aber bei Goldman bzw. MS bzw. der DB ein.
Der durchschnittliche Luschenstudent hat keine nennenswerten Beziehungen, auch nicht jeder Top-Performer verfügt über die Connections, die sofort einen Festvertrag versprechen. Bei den großen WPs (um mal Masseneinsteller zu nennen) entscheidet der Partner wer eingestellt wird und ich glaube kaum, dass jeder dritte Absolvent, der einen Job bekommt über eine enge Freundschaft zu einem entsprechenden Partner verfügt. Gleiches gilt für die Industrie.

Lounge Gast schrieb:

Käse. Erzähl das mal den Leuten mit Migrationshintergrund,
die z.T. unter den Top 10% Jahrgangsbesten liegen und dennoch
nach über 100 Bewerbungen kein Land sehen. Peter Schmitz,
Sohn des bekannten Herrn Schmitz von der Firma XY oder aus
der Partei Z, findet dagegen mit seinem 3,x Abschluss und
Endlosstudium auf Anhieb einen gut vergüteten Festvertrag.
Zufälle gibts, was?

Hier im Forum gab es ja auch schon einige Threads dazu.

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Prep

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Immer wieder die Leier mit Vitamin B.
Ja, es ist hilfreich, ja es macht es einfach, ja besonders EBS/WHU Kids haben die.

ABER: Jeder kann die auch haben! Geht auf Karrieremessen, bewerbt euch für die Unternehmenseigenen Recruitingprogramme und sprecht mit den Entscheidern vor Ort, sucht bei Xing passende Personen und kontaktiert sie. Pflegt einen guten Draht zu Dozenten aus der Wirtschaft (bei FH wohl einfach aler UNI Profs). So schwer ist das alles nicht.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Ok. Vitamin B ist wichtig, aber geht es auch ohne? Ich denke dafür gibt es genug Beispiele.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Vollkommen richtig. Wir reden weniger von "Vitamin B" als von Netzwerken, die die Karriere vorantreiben.

"Vitamin B" hilft bei großen Unternehmen, wo der Papa schon 30 Jahre arbeitet und halt den ein oder anderen kennt. Oder beim ortsansässigen Mittelständler...

Viel wertvoller sind aber die Netzwerke, die jeder selbst spinnen kann. Und das ist ein permanenter Prozess, der schon in der Schule losgeht. Den wichtigsten Teil lernt Ihr an der Uni und in den ersten Berufsjahren kennen. Eure Komilitonen werden alle irgendwann in einem ähnlichen Bereich wie ihr arbeiten. Einen losen Kontakt zu halten (gerne über xing oder so) schadet nie. Eine Mail zum Geburtstag/ein Weihnachtsgruß reicht da schon.

Nach meiner Einschätzung am sinnvollsten sind die ersten drei Berufsjahre. Meine Kollegen (ich arbeite im Consulting) kommen zum großen Teil aus der Andersen Consulting/Accenture Ecke. Die Burschen kennen sich alle untereinander und sehen sich teilweise noch regelmäßig auf Alumni-Treffen. Ich staune da immer wieder, was das akquisetechnisch bringt. Hätte ich dies gewußt, hätte ich mich vor 10 Jahren zum Berufseinstieg auch 2 Jahre durch so eine Riesen-Mühle gequält...

Also: Nicht über Vitamin B schimpfen, sondern sich selbst welches bauen.

Gruss
Hans

Prep schrieb:

ABER: Jeder kann die auch haben! Geht auf Karrieremessen,
bewerbt euch für die Unternehmenseigenen Recruitingprogramme
und sprecht mit den Entscheidern vor Ort, sucht bei Xing
passende Personen und kontaktiert sie. Pflegt einen guten
Draht zu Dozenten aus der Wirtschaft (bei FH wohl einfach
aler UNI Profs). So schwer ist das alles nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

abi 3, vordiplom 4, diplom 2,4, 2 praktika, eine Projektarbeit, 12 Semester studiert.
wollte nach dem Studium in einen ganz anderen Bereich (Finanzen).
Hab mich beworben, obwohl ich keine Erfahrung hatte,und mir wurde stattdessen ein Praktikum angeboten. Nun übernommen, super Gehalt (47000). Mein Chef stand halt hinter mir und ich habe mich im Praktikum bewiesen.

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DAX Einkäufer

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Wer direkt nach dem Studium zu einem der großen Unternehmen will, die mit standardisierten Personalprozessen, Assessment Centern und Online-Bewerbungstool auf Talentsuche gehen, sollte in der Tat die nötigen "Hard facts" mitbringen, um dort positiv vom automatischen Menschenfilter hervorgehoben zu werden. Für durchschnittliche Kandidaten sieht es da schwierig aus.

Das macht aber nichts. Denn die Wirtschaft besteht nicht nur aus Großkonzernen, Großbanken, Massenbetrieben und Industriekonglomeraten. Es gibt auch eine Vielzahl kleiner Unternehmen, Zulieferbetriebe, "Lokalhelden" (große Unternehmen, die v.a. an einem Standort erfolgreich sind), "unsichtbare" Handelsunternehmen (oftmals B2B) etc., die eher bodenständige Experten mit konkreten Fähigkeiten suchen, bei der Bewerbung viel stärker auf den persönlichen "Fit" achten und teilweise die wesentlich besseren Berufsaussichten bieten können. Gehaltlich liegen diese Firmen vielleicht 20% unter einem Großkonzern, na und? Dafür liegen sie oft auch nicht in den Herzen der Großstädte, sondern in anderen Gebieten, wo das Leben aber keinesfalls schlecht ist.

Wer von vornherein absehen kann, dass er bei den "Großen" nicht mitmischen kann oder will, der sollte es dort auch gar nicht erst versuchen, sondern sich frühestmöglich auf eine andere Schiene konzentrieren. Wer seine Praktika im Mittelstand macht (aber die Branche gut ausgewählt hat, z.B. Pharma, Maschinenbau, B2B-Handel, Hochtechnologie etc.), der hat evtl. schon mit dem Berufseinstieg einen guten Job an der Angel und kann schon nach ein paar Jahren "echte" Verantwortung genießen. "Echt" heißt dabei, dass man selbst entscheiden darf, weil über einem selbst nur noch der Geschäftsführer der Firma kommt, mit dem man dann zusammen Investitionsentscheidungen oder wichtige Verträge beschließt.

Ich selbst bin schon zu Beginn beim Großunternehmen gelandet, habe aber so manchen Freund, der nie bei den "großen" gelandet wäre und trotzdem ein gutes Leben hat - mit beruflichem Erfolg, dem richtigen Job für seine persönlichen Fähigkeiten und einer guten Work-life balance.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Also ich habe an 2 Unis Studiert. Der Schnitt an meiner aktuellen Uni (Wiwi) liegt bei 2,52 und wird jedes Jahr bestimmt. In den Jahren lag der Schnitt zwischen 2,48-2,61 für die Jahrgänge. Zweite Uni VWL Studium. Schnitt lag für Diplom bei 2,38. Die Werte halte ich für entweder falsch oder es wird irgendwie falsch bewertet. Meine Werte basieren aus Absolventenumfragen die durch den Statistik-Lehrstuhl der jeweiligen Uni veröffentlicht werden. Achja...ich habe eine 2,2 und bin damit unter den besten 20%.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Abi 2,8, Uni 3,1, 13 Semester, Diplom. Bei Big4 vor 7 Jahren untergekommen. Geblieben. Jahresgehalt liegt bei 75Tausend. Über die Beiträge hier kann ich teils nur noch den Kopf schütteln.

antworten
WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Eben. Du sagst es. Du bist da vor 7 Jahren "untergekommen". Hattest halt Glück, dass damals alles und jeder eingestellt wurde. Heute würdest du mit den Daten nicht mal zum Praktikum eingeladen werden. Also mal den Ball flach halten.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Leider hat sich der Markt seitdem maßlos verschlechtert!!!
Bsp.: keine Reaktionen/Antworten auf Bewerbungen, Absagen
von VGs kurz vor dem Termin, Stressinterviews, Kündigung des
Vertrages vor Arbeitsantritt, befristete Verträge (tlw. 3 Monate!),
Zeitarbeit, Stellenangebote-Fakes, übertriebene Anforderungsprofile von Unternehmen (3 Fremdsprachen verhandlungssicher, Erfahrung in ...., Expertenkenntnisse in..., ) für Absolventen/Berufseinsteiger,
Einstiegsgehälter von 32k für Diplomer,...

Lounge Gast schrieb:

Abi 2,8, Uni 3,1, 13 Semester, Diplom. Bei Big4 vor 7 Jahren
untergekommen. Geblieben. Jahresgehalt liegt bei 75Tausend.
Über die Beiträge hier kann ich teils nur noch den Kopf
schütteln.

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WiWi Gast

Re: lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent

Zeig mir mal eine Einsteigerstelle mit 3 Fremdsprachen verhandlungssicher, einer Befristung auf 3 Monaten und das ganze zu 32k!
Werdet mal wieder realistisch! Anforderungsprofile waren schon immer hoch, das ist das was der Idealkandidat mitbringen soll. Außerdem soll es möglichst viele Streuverluste aus dem Bewerbungsprozess gering gehalten werden, je weicher eine Stellenanzeige formuliert wird, desto mehr bewerben sich, die man nicht gebrauchen kann.

Lounge Gast schrieb:

Leider hat sich der Markt seitdem maßlos verschlechtert!!!
Bsp.: keine Reaktionen/Antworten auf Bewerbungen, Absagen
von VGs kurz vor dem Termin, Stressinterviews, Kündigung des
Vertrages vor Arbeitsantritt, befristete Verträge (tlw. 3
Monate!),
Zeitarbeit, Stellenangebote-Fakes, übertriebene
Anforderungsprofile von Unternehmen (3 Fremdsprachen
verhandlungssicher, Erfahrung in ...., Expertenkenntnisse
in..., ) für Absolventen/Berufseinsteiger,
Einstiegsgehälter von 32k für Diplomer,...

Lounge Gast schrieb:
Jahren
75Tausend.

schütteln.

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