lost in mediocrity?- Wo landet der Durchschnittsstudent
Nachdem ich in diesem Forum eine Menge Selbstdarstellungen von High-Potentials lesen durfte, gewinne ich zunehmende den Eindruck ohne
- zwei oder mehr (Internationale-)Praktika bei DAX/F500-Unternehmen,
- Auslandssemester/ -studium
- und 1,x Abschluss sollte man sich das Geld für Bewerbungen besser sparen.
Ja, ich provoziere!
Um einmal auch Fakten zu liefern:
Laut einer Studie des Wisschenschaftsrates (man suche auf deren Homepage Drs. 7769-07) aus dem Jahr 2007, mit Zahlen von 2005, erhielt der
- Durchschnitts-Diplom-Betriebswirt eine 2,15.
- Volkswirte schnitten mit 2,13 etwas besser ab,
- Wiwis etwas schlechter (2,19).
Insgesamt 59% mit gut, 35% mit befriedigen. Große Notenunterschiede zwischen FH und Uni gibt es laut Studie übrigens nicht (2,15 vs. 2,12; 2,13 vs. 2,33; 2,19 vs 2,16 [Uni vs. FH]).
Die Differenzen lassen sich vor allem zwischen den Hochschulen beobachten. Zur Veranschaulichung kurz die Extreme und ein paar Unis dazwischen:
- WHU 1,59;
- TU München 1,89;
- Uni Mannheim 2,06;
- Uni Frankfurt aM 2,16;
- Uni Köln 2,33;
- Uni Regensburg 2,54.
Ich möchte mit den Zahlen nicht sagen, dass die Uni München leichter ist als die Uni Köln. Vielleicht sind ja Studenten oder Studienverhältnisse besser. Man weiß es nicht. Also bitte keine Diskussionen über das Ausbildungsniveau.
Mir stellt sich nur die Frage:
- WO BLEIBT DER DURCHSCHNITT?
- Was wurde aus der Mehrheit ohne perfekten Lebenslauf und Top-Abschluss?
All ihr durchschnittlichen Leute da draußen meldet euch, schreibt wie ihr den Berufseinstieg geschafft habt und wie seitdem die Karriere läuft!
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