CPA Meinungen
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In Deutschland wertlos, außer man plant einen Wechsel in die USA. Manche Staffis die eh nie das WP Examen machen und Manager werden machen manchmal den CPA um die Firma auf Abstand zu halten wenn die wegen Weiterbildung meckern und um kleine Aufträge zu unterschreiben. Manche WPs machen den nebenbei wenn sie mal in den USA Urlaub machen, ist aber keine Voraussetzung um bspw. US Reporting Packages zu unterschreiben. Der Anspruch liegt um Welten unter dem WP und ACCA. Zulassungsvoraussetzungen sollen relativ kompliziert sein, insbesondere muss man die Prüfungen glaube ich in den USA absolvieren was wegen Corona nur schwer möglich ist. Aktuellen Stand kenne ich aber nicht.
In den USA ist der CPA Pflicht und wird meistens zeitnah nach dem Studium absolviert. Mit dem CPA wird man aber meistens nur Senior, Manager Ist davon unabhängig zu sehen. Manchmal dauert es noch Jahre nach dem CPA bis man befördert wird.
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WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:
In Deutschland wertlos, außer man plant einen Wechsel in die USA. Manche Staffis die eh nie das WP Examen machen und Manager werden machen manchmal den CPA um die Firma auf Abstand zu halten wenn die wegen Weiterbildung meckern und um kleine Aufträge zu unterschreiben. Manche WPs machen den nebenbei wenn sie mal in den USA Urlaub machen, ist aber keine Voraussetzung um bspw. US Reporting Packages zu unterschreiben. Der Anspruch liegt um Welten unter dem WP und ACCA. Zulassungsvoraussetzungen sollen relativ kompliziert sein, insbesondere muss man die Prüfungen glaube ich in den USA absolvieren was wegen Corona nur schwer möglich ist. Aktuellen Stand kenne ich aber nicht.
In den USA ist der CPA Pflicht und wird meistens zeitnah nach dem Studium absolviert. Mit dem CPA wird man aber meistens nur Senior, Manager Ist davon unabhängig zu sehen. Manchmal dauert es noch Jahre nach dem CPA bis man befördert wird.
Du konntest den jetzt in Berlin in der US Botschaft (?!) schreiben habe ich gehört..
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Hat evtl. jemand Erfahrungen in den letzten Jahren mit dem Examen gemacht ?
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WiWi Gast schrieb am 10.09.2021:
Hat evtl. jemand Erfahrungen in den letzten Jahren mit dem Examen gemacht ?
Ja ich habe die Examen in 2019 und 2020 abgelegt. Du kannst die Examen problemlos in Deutschland schreiben. Gibt mehrere Prüfungsorte von Prometric, dem Test Center. Glaube Berlin, Frankfurt und München. Nein das ist nicht die Botschaft.
Und höre nicht auf die Leute die meinen, das wäre so einfach. Du musst trotzdem richtig lernen, wenn du das bestehen willst. Kennen niemanden der das mal eben nebenbei macht. Da ich selbst gerade auch in der StB Vorbereitung sitze und habe auch einen Vergleich und wer meint, dass wäre so viel einfacher und im vorbeigehen zu schaffen, hat keine Ahnung von dem Examen und labert bloß.
Zum Nutzen kommt es drauf an, was du damit machen willst, bei mir war der sehr gerne gesehen, da ich viel mit internationalen Beteiligungen zu tun habe. Zudem ist er für Leute außerhalb Dtl ein wichtiges Signaling, dass man etwas von Accounting versteht. Auch in Deutschland hat man entsprechende Vorteile bei US-Gesellschaften, aber auch größere Konzerne haben mir nach Bestehen sehr interessante Angebote gemacht, da man mit dem Examen beweist, dass man ein über den Master hinausgehendes Verständis von Rechnungswesen besitzt. Daher schon ganz nützlich.
Viel Glück dir.
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WiWi Gast schrieb am 13.09.2021:
Ja ich habe die Examen in 2019 und 2020 abgelegt. Du kannst die Examen problemlos in Deutschland schreiben. Gibt mehrere Prüfungsorte von Prometric, dem Test Center. Glaube Berlin, Frankfurt und München. Nein das ist nicht die Botschaft.
Und höre nicht auf die Leute die meinen, das wäre so einfach. Du musst trotzdem richtig lernen, wenn du das bestehen willst. Kennen niemanden der das mal eben nebenbei macht. Da ich selbst gerade auch in der StB Vorbereitung sitze und habe auch einen Vergleich und wer meint, dass wäre so viel einfacher und im vorbeigehen zu schaffen, hat keine Ahnung von dem Examen und labert bloß.
Zum Nutzen kommt es drauf an, was du damit machen willst, bei mir war der sehr gerne gesehen, da ich viel mit internationalen Beteiligungen zu tun habe. Zudem ist er für Leute außerhalb Dtl ein wichtiges Signaling, dass man etwas von Accounting versteht. Auch in Deutschland hat man entsprechende Vorteile bei US-Gesellschaften, aber auch größere Konzerne haben mir nach Bestehen sehr interessante Angebote gemacht, da man mit dem Examen beweist, dass man ein über den Master hinausgehendes Verständis von Rechnungswesen besitzt. Daher schon ganz nützlich.
Viel Glück dir.
Vielen Dank für Deinen Input.
Ich möchte zusammen mit einer Kollegin der CPA schreiben und wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns mit Dir austauschen könnten.
Wie können wir mit Dir in Kontakt treten?
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WiWi Gast schrieb am 19.04.2022:
Vielen Dank für Deinen Input.
Ich möchte zusammen mit einer Kollegin der CPA schreiben und wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns mit Dir austauschen könnten.
Wie können wir mit Dir in Kontakt treten?
Ich habe mir mal einen Account gemacht. Da könnt ihr mich anschreiben.
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Macht doch einfach den WP wie normale Menschen, CPA kann man im Secondment on top machen…
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Nachdem ich WP/StB und CPA gemacht habe kann man schon sagen das der CPA definitiv am einfachsten ist, nicht geschenkt aber nicht höchst komplex. In Deutschland bringt er dir auch nicht sonderlich viel.
WiWi Gast schrieb am 13.09.2021:
antwortenWiWi Gast schrieb am 10.09.2021:
Ja ich habe die Examen in 2019 und 2020 abgelegt. Du kannst die Examen problemlos in Deutschland schreiben. Gibt mehrere Prüfungsorte von Prometric, dem Test Center. Glaube Berlin, Frankfurt und München. Nein das ist nicht die Botschaft.
Und höre nicht auf die Leute die meinen, das wäre so einfach. Du musst trotzdem richtig lernen, wenn du das bestehen willst. Kennen niemanden der das mal eben nebenbei macht. Da ich selbst gerade auch in der StB Vorbereitung sitze und habe auch einen Vergleich und wer meint, dass wäre so viel einfacher und im vorbeigehen zu schaffen, hat keine Ahnung von dem Examen und labert bloß.
Zum Nutzen kommt es drauf an, was du damit machen willst, bei mir war der sehr gerne gesehen, da ich viel mit internationalen Beteiligungen zu tun habe. Zudem ist er für Leute außerhalb Dtl ein wichtiges Signaling, dass man etwas von Accounting versteht. Auch in Deutschland hat man entsprechende Vorteile bei US-Gesellschaften, aber auch größere Konzerne haben mir nach Bestehen sehr interessante Angebote gemacht, da man mit dem Examen beweist, dass man ein über den Master hinausgehendes Verständis von Rechnungswesen besitzt. Daher schon ganz nützlich.
Viel Glück dir.
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So generalistisch, „macht doch einfach WP“ würde ich das nicht sehen. Es kommt darauf an, wo man arbeitet. Im Audit definitiv WP. In anderen Bereichen oder Industrie sieht die Sache in meinen Augen anders aus. (Voraussetzung Manager, Beförderung etc.) Und wenn man mal die Möglichkeit hat ein Examen zu machen, würde ich im Zweifel immer CPA machen, bevor man gar kein Examen hat.
Bzgl. Aufwand kann ich das so nicht bestätigen. Bin nun auch StB. Und wenn ich meinen Lernaufwand aller 4 CPA Prüfungen zusammenrechne (habe die nicht mit einmal geschrieben) und die dann mit dem großen Lernblock für den StB vergleiche, nimmt sich das nicht viel. Aber da tickt auch jeder anders, der eine muss für etwas mehr und der andere für etwas weniger machen. Würde aber insoweit mitgehen, dass der CPA dahingehend einfacher ist, weil man ihn aufteilen kann, was im StB so nicht möglich ist. WP maß ich mir nicht an ein Urteil zu bilden, da ich den nicht gemacht habe bisher.
Bzgl. Nutzen hatte ich ja oben schon etwas geschrieben
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Accountaholic schrieb am 12.05.2022:
So generalistisch, „macht doch einfach WP“ würde ich das nicht sehen. Es kommt darauf an, wo man arbeitet. Im Audit definitiv WP. In anderen Bereichen oder Industrie sieht die Sache in meinen Augen anders aus. (Voraussetzung Manager, Beförderung etc.) Und wenn man mal die Möglichkeit hat ein Examen zu machen, würde ich im Zweifel immer CPA machen, bevor man gar kein Examen hat.
Bzgl. Aufwand kann ich das so nicht bestätigen. Bin nun auch StB. Und wenn ich meinen Lernaufwand aller 4 CPA Prüfungen zusammenrechne (habe die nicht mit einmal geschrieben) und die dann mit dem großen Lernblock für den StB vergleiche, nimmt sich das nicht viel. Aber da tickt auch jeder anders, der eine muss für etwas mehr und der andere für etwas weniger machen. Würde aber insoweit mitgehen, dass der CPA dahingehend einfacher ist, weil man ihn aufteilen kann, was im StB so nicht möglich ist. WP maß ich mir nicht an ein Urteil zu bilden, da ich den nicht gemacht habe bisher.
Bzgl. Nutzen hatte ich ja oben schon etwas geschrieben
Finde ich schon, da WP oder StB immer die erste Alternative ist. Wann sollte man denn zuerst den CPA machen? Wenn man nicht direkt im Audit ist, ist StB der deutlich nützlichere Titel, da er in Deutschland mehr Jobalternativen bringt und deutlich renommierter ist. Wenn man im Audit ist, sollte man, wie du selbst gesagt hast, den WP machen, ggf. vorab StB.
Wenn man StB und/oder WP schon hat, ist CPA eine sehr sinnvolle Ergänzung sofern man viele Packages prüft bzw. mit US-Mandaten zu tun hat oder einfach generell viel international unterwegs ist.
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WiWi Gast schrieb am 14.05.2022:
Accountaholic schrieb am 12.05.2022:
Finde ich schon, da WP oder StB immer die erste Alternative ist. Wann sollte man denn zuerst den CPA machen? Wenn man nicht direkt im Audit ist, ist StB der deutlich nützlichere Titel, da er in Deutschland mehr Jobalternativen bringt und deutlich renommierter ist. Wenn man im Audit ist, sollte man, wie du selbst gesagt hast, den WP machen, ggf. vorab StB.
Wenn man StB und/oder WP schon hat, ist CPA eine sehr sinnvolle Ergänzung sofern man viele Packages prüft bzw. mit US-Mandaten zu tun hat oder einfach generell viel international unterwegs ist.
So ziemlich jede Abteilung mit Accountingbezug außerhalb von Audit. Die machen zum Großteil neben IFRS auch US-GAAP. Da ist das in meinen Augen relevanter als StB. Ebenso Accounting Konzernabteilung, die ebenso viele internationale Beteiligungen betreuen etc.
Was willst du in solchen Abteilungen mit StB? HGB kommt da auch vor, aber gerade die ganzen FS Abteilungen sind stark von internationalen Standards getrieben, wen interessiert da HGB?
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Accountaholic schrieb am 14.05.2022:
WiWi Gast schrieb am 14.05.2022:
So ziemlich jede Abteilung mit Accountingbezug außerhalb von Audit. Die machen zum Großteil neben IFRS auch US-GAAP.
Sorry aber ein Grossteil macht US GAAP? Außerhalb von amerikanischen Konzernen sicher nicht. Und die machen das dann mehrheitlich von den USA aus nicht bei den Töchtern. Dann macht ein Titel wie der ACCA mit 100% IFRS Fokus viel mehr Sinn.
Da ist das in meinen Augen relevanter als StB. Ebenso Accounting Konzernabteilung, die ebenso viele internationale Beteiligungen betreuen etc.
CPA für‘s Accounting definitiv relevanter als der StB wenn man sich im Konzern sieht aber als Alternative zum WP ist dann der ACCA nützlicher.
antwortenWas willst du in solchen Abteilungen mit StB? HGB kommt da auch vor, aber gerade die ganzen FS Abteilungen sind stark von internationalen Standards getrieben, wen interessiert da HGB?
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WiWi Gast schrieb am 14.05.2022:
Accountaholic schrieb am 14.05.2022:
Sorry aber ein Grossteil macht US GAAP? Außerhalb von amerikanischen Konzernen sicher nicht. Und die machen das dann mehrheitlich von den USA aus nicht bei den Töchtern. Dann macht ein Titel wie der ACCA mit 100% IFRS Fokus viel mehr Sinn.
Da ist das in meinen Augen relevanter als StB. Ebenso Accounting Konzernabteilung, die ebenso viele internationale Beteiligungen betreuen etc.
CPA für‘s Accounting definitiv relevanter als der StB wenn man sich im Konzern sieht aber als Alternative zum WP ist dann der ACCA nützlicher.
Nicht Großteil US-GAAP. Ich schrieb IFRS und daneben US-GAAP.
Man kann auch ACCA machen, aber das sind halt 13 Prüfungen vs 4. und mit bestandenem CPA werden aus den 13 mal eben 5 beim ACCA. Also da bietet es sich quasi an den CPA vorher zu machen, um sich etwas beim ACCA zu sparen. Also definitiv hilfreich und würde ich als erstes machen.
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Accountaholic schrieb am 15.05.2022:
WiWi Gast schrieb am 14.05.2022:
Nicht Großteil US-GAAP. Ich schrieb IFRS und daneben US-GAAP.
Man kann auch ACCA machen, aber das sind halt 13 Prüfungen vs 4. und mit bestandenem CPA werden aus den 13 mal eben 5 beim ACCA. Also da bietet es sich quasi an den CPA vorher zu machen, um sich etwas beim ACCA zu sparen. Also definitiv hilfreich und würde ich als erstes machen.
Kein Mensch mit einem BWL Bachelor muss alle 13 Klausuren schreiben. Dafür sind die Exemptions da die man auf der Website für diverse Unis checken kann.
Aber sorry dann will man doch nur einen Titel wenn man lieber den weniger nützlichen CPA macht, nur um weniger Prüfungen zu schreiben. Und wenn du exemptions hast aber den Weg zum ACCA mit dem CPA gehst, hast du fast so viele Prüfungen wie wenn du direkt den ACCA machst.
Die Frage ist eh ob man Lust hat auf 2 Examen und in wie fern der AG einen mit Geld/Zeit unterstützt.
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WiWi Gast schrieb am 15.05.2022:
Accountaholic schrieb am 15.05.2022:
Kein Mensch mit einem BWL Bachelor muss alle 13 Klausuren schreiben. Dafür sind die Exemptions da die man auf der Website für diverse Unis checken kann.
Aber sorry dann will man doch nur einen Titel wenn man lieber den weniger nützlichen CPA macht, nur um weniger Prüfungen zu schreiben. Und wenn du exemptions hast aber den Weg zum ACCA mit dem CPA gehst, hast du fast so viele Prüfungen wie wenn du direkt den ACCA machst.
Die Frage ist eh ob man Lust hat auf 2 Examen und in wie fern der AG einen mit Geld/Zeit unterstützt.
Dann sind es halt 10 Prüfungen. Damit spart man sich immer noch 1 Prüfung. Letztlich gebe ich dir Recht, dass dann eher die Frage ist, ob man 2 Titel machen will. Ich würde die Frage immer mit Ja beantworten, da ich finde das 2 besser als 1 ist und die Mehrkosten sich stark in Grenzen halten (die CPA Prüfungen sind nicht teurer als die ACCA Prüfungen, zahlst nur die Anmeldegebühren und transferieren deiner Abschlüsse in Äquivalente halt mehr, am Ende 300 bis 400 Euro). Für die geringen Mehrkosten würde ich das nutzen. Aber das kann dann jeder für sich entscheiden.
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Weiß jemand in welchem Staat es am „einfachsten“ für Ausländer ist den CPA zu machen? Es herrschen ja immer unterschiedliche Voraussetzungen.
Danke im Voraus.
antwortenCPA Meinungen
WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:
Weiß jemand in welchem Staat es am „einfachsten“ für Ausländer ist den CPA zu machen? Es herrschen ja immer unterschiedliche Voraussetzungen.
Danke im Voraus.
Du musst dir zuerst die Frage stellen, willst du nur das Examen ablegen oder auch die Lizenz, also die Berechtigung erlangen den Titel „CPA“ tragen zu dürfen, erwerben.
Denn je nachdem ändern sich die Anforderungen an die Staaten. Es gibt Staaten, da ist es deutlich einfacher ein Zugang zum Examen zu erhalten, aber deutlich schwieriger bis unmöglich eine Lizenz zu bekommen.
Meist scheitert es bei der Lizenz am benötigen Wohnsitz in den USA oder der Pflichtangabe einer Social Security Number. Beides bekommt man als Ausländer nicht einfach so oder kann es gar nicht bekommen.
Es gibt aber auch Staaten, dort kann man eine Lizenz erhalten, ohne die oben genannten Anforderungen. Dort ist es auch möglich, als Ausländer eine aktive Lizenz zu erwerben. Aber Achtung mit Halten einer Lizenz bis du auch zur Weiterbildung von 40 CPE im Jahr verpflichtet und musst meist noch einen Ethik Test ablegen.
Ich selbst trage auch eine Lizenz, weil ich den Titel führen will.
Bei meiner damaligen Suche waren die Staaten Montana und New Hampshire sehr gute Anlaufstellen, da man dort meines Wissens keine der beiden oben genannten Anforderungen benötigt. Ich glaube es gibt noch 1 bis 2 weitere Staaten, da müsst ich aber noch mal schauen. Bei dem restlichen Staaten kann man meines Wissens nach nur schwer eine Lizenz bekommen.
Wenn es nur um das Examen geht, kommen sehr viele Staaten in Frage. Nur ein paar wollen für die Zulassung zum Examen spezielle US-Vorschriften, die man als Ausländer nicht erfüllen kann.
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Vielen Dank für deine Antwort. Es würde dann tatsächlich auch darum gehen sich als CPA bezeichnen zu dürfen also die Lizenz zu tragen.
Accountaholic schrieb am 17.05.2022:
antwortenDu musst dir zuerst die Frage stellen, willst du nur das Examen ablegen oder auch die Lizenz, also die Berechtigung erlangen den Titel „CPA“ tragen zu dürfen, erwerben.
Denn je nachdem ändern sich die Anforderungen an die Staaten. Es gibt Staaten, da ist es deutlich einfacher ein Zugang zum Examen zu erhalten, aber deutlich schwieriger bis unmöglich eine Lizenz zu bekommen.
Meist scheitert es bei der Lizenz am benötigen Wohnsitz in den USA oder der Pflichtangabe einer Social Security Number. Beides bekommt man als Ausländer nicht einfach so oder kann es gar nicht bekommen.
Es gibt aber auch Staaten, dort kann man eine Lizenz erhalten, ohne die oben genannten Anforderungen. Dort ist es auch möglich, als Ausländer eine aktive Lizenz zu erwerben. Aber Achtung mit Halten einer Lizenz bis du auch zur Weiterbildung von 40 CPE im Jahr verpflichtet und musst meist noch einen Ethik Test ablegen.
Ich selbst trage auch eine Lizenz, weil ich den Titel führen will.
Bei meiner damaligen Suche waren die Staaten Montana und New Hampshire sehr gute Anlaufstellen, da man dort meines Wissens keine der beiden oben genannten Anforderungen benötigt. Ich glaube es gibt noch 1 bis 2 weitere Staaten, da müsst ich aber noch mal schauen. Bei dem restlichen Staaten kann man meines Wissens nach nur schwer eine Lizenz bekommen.
Wenn es nur um das Examen geht, kommen sehr viele Staaten in Frage. Nur ein paar wollen für die Zulassung zum Examen spezielle US-Vorschriften, die man als Ausländer nicht erfüllen kann.
CPA Meinungen
Hallo zusammen,
bin selbst WP/StB und interessiere mich für den CPA und habe folgende Fragen mdB um möglichst konkrete Antworten (auf Kosten/Nutzen bitte nicht eingehen!):
- Wie hoch sind ca. die finanziellen Kosten all-in für den CPA (Anmeldegebühren, Vorbereitungskurs (nötig?), Reisekosten, Bestellungsgebühren + ggf. Kosten für zu führende Nachweise, etc.) und laufende Kosten (Nachweis Fortbildung + jährliche Mitgliedsgebühr)
- Brauche ich fürs Lernen auf den CPA zwingend eine Freistellung oder schafft man das nach der Arbeit/am Wochenende (zum Background: habe StB und WP beides im Erstversuch mit guten Noten und jeweils 4 bzw. 3 Monaten Freistellung geschafft)?
- Auf Basis der vorherigen Posts gehe ich davon aus, dass das Niveau nicht ganz so anspruchsvoll wie WP und StB Examen sind. Kann man sich als deutscher StB/WP irgendwas anrechnen lassen, ggf. auch aus dem Master Studium?
Danke vorab!
antwortenCPA Meinungen
WiWi Gast schrieb am 14.02.2023:
Hallo zusammen,
bin selbst WP/StB und interessiere mich für den CPA und habe folgende Fragen mdB um möglichst konkrete Antworten (auf Kosten/Nutzen bitte nicht eingehen!):
- Wie hoch sind ca. die finanziellen Kosten all-in für den CPA (Anmeldegebühren, Vorbereitungskurs (nötig?), Reisekosten, Bestellungsgebühren + ggf. Kosten für zu führende Nachweise, etc.) und laufende Kosten (Nachweis Fortbildung + jährliche Mitgliedsgebühr)
- Brauche ich fürs Lernen auf den CPA zwingend eine Freistellung oder schafft man das nach der Arbeit/am Wochenende (zum Background: habe StB und WP beides im Erstversuch mit guten Noten und jeweils 4 bzw. 3 Monaten Freistellung geschafft)?
- Auf Basis der vorherigen Posts gehe ich davon aus, dass das Niveau nicht ganz so anspruchsvoll wie WP und StB Examen sind. Kann man sich als deutscher StB/WP irgendwas anrechnen lassen, ggf. auch aus dem Master Studium?
Danke vorab!
Hi Kollege,
die Fragen kann man nicht grundsätzlich einheitlich beantworten, ich erläutere auch gleich warum, aber ich versuche zumindest eine grobe Richtung zu geben.
- Die finanziellen Kosten sind auch abhängig von der Wahl des Bundesstaates in dem du die Prüfung ablegen willst oder dich auch bestellen lassen willst. Jeder Bundesstaat hat seine eigenen Prüfungsgebühren, Bestellungsgebühren und Beiträge zur jeweiligen Kammer. Ein Vorbereitungskurs ist definitiv nötig, egal, ob man WP und oder StB ist, da man keinerlei Ahnung von US Steuer und Gesellschafsrecht hat und auch die Kenntnisse bei US-GAAP halte ich bei den vorherigen Qualifikationen für sehr überschaubar. Hier sind beitragstechnisch natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich selbst habe den Becker Vorbereitungskurs gewählt (https://www.becker.com/cpa-review). Fand ich persönlich einen guten Kurs, der komplett flexibel mit Büchern und Videos ablegbar ist, also kein starrer Präsenzunterricht wie bei StB oder WP. Preislich ist das zwar nicht das günstigste im Vergleich, aber der Kurs ist auch bei den Big4 in den USA angesehen. Reisekosten in die USA musst du nicht einplanen, die Prüfung kann in Deutschland abgelegt werden an den Prüfungsstandorten von Prometric. Müsste Berlin, Frankfurt und München sein. Du musst dich jährlich weiterbilden in Höhe von 40 CPE im Jahr. Entspricht ca 40 Stunden. Meist muss das auch vor dem Bundesstaat nachgewiesen werden, aber nicht zwangsläufig jedes Jahr.
Hier mal mein Beispiel. Ich bin in New Hampshire bestellt und habe bis zur Bestellung ca 6.000 Euro gebraucht mit allem, wie gesagt abhängig von Bundesstaat zu Bundesstaat kann das mehr oder weniger werden. Hier kann dir die offizielle Seite der NASBA helfen, um zu schauen welche Voraussetzungen du zum Ablegen der Prüfung brauchst und was es kostet pro Staat. Jetzt muss ich 120 Stunden Weiterbildung aller 3 Jahre nachweisen und aller 3 Jahre eine Gebühr von ca. 250 Euro zahlen.
-
Nein nicht zwingend, kommt drauf an, wie gut du in Englisch bist und mit dem Stoff umgehen kannst. Ich habe Lernfreistellung genommen, aber da gibts kein richtig oder falsch. Du musst auch nicht alle 4 Prüfungen mit einmal ablegen, sondern kannst dir das max. über 18 Monate aufteilen, wie du magst. Daher relativ flexibel aufteilbar. Aber nicht unterschätzen, die Prüfungen sind nicht geschenkt, auch wenn das hier in Deutschland gerne erzählt wird mangels Wissens( ich habe selbst auch deutsche Examen abgelegt wie StB etc. und bestanden).
- nein du kannst dir nix anrechnen lassen, du musst die 4 Prüfungen ablegen. Den Master wirst du brauchen, um überhaupt zugelassen zu werden. Auch hier gibt es Unterschiede von Bundesstaat zu Bundesstaat, aber generell sind die Anforderungen, um überhaupt antreten zu dürfen mit einem Bachelor nicht immer zu erfüllen.
Viel Erfolg.
antwortenCPA Meinungen
Gibt es aktuelle Erfahrungen wo es momentan am „einfachsten“ (im Sinne von die Zulassungskriterien erfüllen) ist als Deutscher den CPA zu machen?
Wenn ich nur einen Bachelor habe reicht das nicht oder? Wenn ich einen online Master Accounting aus den USA obendrauf mache, sollten die Education Voraussetzungen aber erfüllt sein?
CPA Meinungen
WiWi Gast schrieb am 01.05.2023:
Gibt es aktuelle Erfahrungen wo es momentan am „einfachsten“ (im Sinne von die Zulassungskriterien erfüllen) ist als Deutscher den CPA zu machen?
Wenn ich nur einen Bachelor habe reicht das nicht oder? Wenn ich einen online Master Accounting aus den USA obendrauf mache, sollten die Education Voraussetzungen aber erfüllt sein?
Der Master muss aber von einer Uni der high oder very high reserach sein (also R1 oder R2). D kannste mit ca. 60-200k tuition fee rechnen.
antwortenCPA Meinungen
WiWi Gast schrieb am 01.05.2023:
Gibt es aktuelle Erfahrungen wo es momentan am „einfachsten“ (im Sinne von die Zulassungskriterien erfüllen) ist als Deutscher den CPA zu machen?
Wenn ich nur einen Bachelor habe reicht das nicht oder? Wenn ich einen online Master Accounting aus den USA obendrauf mache, sollten die Education Voraussetzungen aber erfüllt sein?
Es kommt drauf an, ob du nur das Examen ablegen willst oder auch die Lizenz und damit die Berechtigung den Titel "CPA" tragen zu dürfen. Den dadurch unterscheiden sich auch die Anforderungen, die jeder Bundesstaat stellt. Aber ich kann dir jetzt schon sagen, dass du dich nicht mal zum Examen anmelden darfst. Viele Bundesstaaten verlangen für die Lizenzberechtigung die obligatorischen 150 Credit Points aus der Hochschulausbildung (nur wenige wollen nur 120 Credit Points). Leider gibt es aber kein Bundesstaat, der nur für die Zulassung zum Examen weniger als 120 Credit Points verlangt, dass ist quasi die Mindestanforderung um überhaupt am Examen teilnehmen zu dürfen. In des USA würde dafür zwar ein Bachelor reichen, aber da der Bachelor dort eine Regelstudienzeit von 4 Jahren hat, ist der in der Umrechnung in Credit Points auch mehr wert. Ein deutscher Bachelor gibt nur 90 Credit Points und damit kann man nirgends zum Examen zugelassen werden.
Ob du einen Master in den USA machen kannst, kann ich dir nicht beantworten. Ich habe einen deutschen Master, der selbst 60 Credit Points gibt und mich damit die 150 Credit Points für die Lizenz erfüllen lässt.
antwortenCPA Meinungen
Es würde auch um das führen des Titels gehen. Bezüglich Master hatte ich an den von Gies College of Business gedacht. Der ist recht bezahltest (für US Verhältnisse).
antwortenCPA Meinungen
WiWi Gast schrieb am 01.05.2023:
Es würde auch um das führen des Titels gehen. Bezüglich Master hatte ich an den von Gies College of Business gedacht. Der ist recht bezahltest (für US Verhältnisse).
Zum Master kann ich nix sagen, aber bzgl. Lizenz als Deutscher kann ich dir nur empfehlen einer meiner obigen Beiträge zu lesen. Da bin ich auf die Staaten zu meiner Zeit schonmal darauf eingegangen.
antwortenCPA Meinungen
Accountaholic schrieb am 01.05.2023:
Es kommt drauf an, ob du nur das Examen ablegen willst oder auch die Lizenz und damit die Berechtigung den Titel "CPA" tragen zu dürfen. Den dadurch unterscheiden sich auch die Anforderungen, die jeder Bundesstaat stellt. Aber ich kann dir jetzt schon sagen, dass du dich nicht mal zum Examen anmelden darfst. Viele Bundesstaaten verlangen für die Lizenzberechtigung die obligatorischen 150 Credit Points aus der Hochschulausbildung (nur wenige wollen nur 120 Credit Points). Leider gibt es aber kein Bundesstaat, der nur für die Zulassung zum Examen weniger als 120 Credit Points verlangt, dass ist quasi die Mindestanforderung um überhaupt am Examen teilnehmen zu dürfen. In des USA würde dafür zwar ein Bachelor reichen, aber da der Bachelor dort eine Regelstudienzeit von 4 Jahren hat, ist der in der Umrechnung in Credit Points auch mehr wert. Ein deutscher Bachelor gibt nur 90 Credit Points und damit kann man nirgends zum Examen zugelassen werden.
Ob du einen Master in den USA machen kannst, kann ich dir nicht beantworten. Ich habe einen deutschen Master, der selbst 60 Credit Points gibt und mich damit die 150 Credit Points für die Lizenz erfüllen lässt.
Hast du vor der Examensanmeldung die NASBA International Evaluation Services in Anspruch genommen? Ich habe neulich gelesen, dass für Ausländer Colorado wohl die besten Voraussetzungen hat.
Ist das Examen auch ohne Vorkenntnisse im US Recht schaffbar? Ich würde den Becker Vorbereitungskurs machen, bin mir aber unsicher welche Kenntnisse dort bereits vorausgesetzt werden...bei den basics fangen die Kurse ja sicherlich nicht an.
antwortenCPA Meinungen
meiner erfahrung nach kommt es weniger darauf an vorwissen zu haben (hilft natürlich). kriegsentscheidend ist aber vorallem viel übung in einer datenbank/test bank mit übungsaufgaben. die datenbank von becker ist sicher die verbreiteste. wenn man da gute durchschnitte erreicht, besteht man das examen. bei mir hat theorie lernen wenig gebracht und test bank durchackern viel.
einen master zu machen nur um den cpa ablgen zu können ist meiner meinung nach nicht ratsam. der cpa wird in deutschland nicht wertgeschätzt. ich habe mein cpa zeugnis bisher null mal gebraucht. wenn ich die jahresgebühren selber tragen müsste, würde ich den titel auslaufen lassen.
der titel ist in den usa sicher nützlich, vielleicht auch in asien oder im nahen osten, hier aber ungefähr so nützlich/bewertet wie ein zertifikat der ifrs akademie oder ähnliches.
wertschätzung hierzulande nich mit WP oder CFA zu vergleichen.
sad but true...
WiWi Gast schrieb am 11.09.2023:
antwortenAccountaholic schrieb am 01.05.2023:
Hast du vor der Examensanmeldung die NASBA International Evaluation Services in Anspruch genommen? Ich habe neulich gelesen, dass für Ausländer Colorado wohl die besten Voraussetzungen hat.
Ist das Examen auch ohne Vorkenntnisse im US Recht schaffbar? Ich würde den Becker Vorbereitungskurs machen, bin mir aber unsicher welche Kenntnisse dort bereits vorausgesetzt werden...bei den basics fangen die Kurse ja sicherlich nicht an.
CPA Meinungen
WiWi Gast schrieb am 11.09.2023:
Accountaholic schrieb am 01.05.2023:
Hast du vor der Examensanmeldung die NASBA International Evaluation Services in Anspruch genommen? Ich habe neulich gelesen, dass für Ausländer Colorado wohl die besten Voraussetzungen hat.
Ist das Examen auch ohne Vorkenntnisse im US Recht schaffbar? Ich würde den Becker Vorbereitungskurs machen, bin mir aber unsicher welche Kenntnisse dort bereits vorausgesetzt werden...bei den basics fangen die Kurse ja sicherlich nicht an.
Ja habe ich, denn die NASBA verlangt ja quasi einen US Abschluss zur Anmeldung. Mit den Evaluation Services kannst quasi jeden Uni Abschluss in einen US-Abschluss transferieren lassen.
Aber ja wie bereits oben geschrieben, einen Master extra für den CPA würde ich auch nicht machen. Wenn du bereits einen Master hast, ist es einen Überlegung wert. Klar hat ein CPA keine Anerkennung wie ein WP oder StB. Aber ob CFA mehr geschätzt wird als CPA, da bin ich mir nicht so sicher.
Ich hatte gar keine Vorkenntnisse. Der Becker Kurs mit dem Fragenkatalog etc. hat mir von null alles beigebracht.
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